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Indogermanisches Seminar der Universität ZürichRämistr. 68, CH-8001 Zürich, Tel.: ++ 41 44 634 20 39, Fax: 49 58 scarlata@indoger.uzh.ch |
Ich wurde am 22. Mai 1960 (Geburtstagsglückwünsche sind jederzeit willkommen!) in Enna (Sizilien; 37E34, 14E16) geboren, wo ich nach einigen sorglosen Jahren in einen von Nonnen geführten Kindergarten geschickt wurde, was meine Scheinheiligkeit erklären mag. 1966 reisten meine Mutter, mein älterer Bruder und ich meinem schon zwei Jahre früher emigrierten Vater in die Schweiz nach. Inmitten des langgezogenen Embrach (ZH) fanden wir eine Bleibe, und bald schon wurde da auch meine Schwester geboren. Nach zwei Jahren italienischer Primarschule an der Scuola Dante Alighieri in Winterthur musste ich dann in die Primarschule in Embrach überwechseln. Da meine Schulkameraden mich partout nicht verstehen wollten und auch mein mühsam erlerntes Spaghetti-Deutsch niemand zu beeindrucken vermochte, sah ich mich gezwungen, die hiesige alemannische Ausdrucksweise nachzuäffen und mir halbwegs anzueignen. Auf die Primarschule folgte die Sekundarschule und dann noch eine Berufslehre als FEAM (Fernmeldeundelektronikapparatemonteur - was ein Wort!), die ich 1980 abschloss. Nach einem erfolgreichen, aber unbefriedigenden Semester am Technikum Winterthur und einem missglückten Start ins triste Elektroniker-Dasein, beschloss ich reifer zu werden): ich verliess die KME mit einer B-Matur und begann gleich anschliessend (WS 1985) mein Studium an der Uni ZH. Im WS 1986 wurde der Stuhl für Indogermanistik nach langer, allzulanger Vakanz nun endlich wieder besetzt und zwar durch Prof. G. E. Dunkel, der mit viel Schwung und Elan die damals historisch-linguistisch verwaiste Zürcher Jugend auf den Pfaden laryngalistischer Wonnen zu führen begann. Wer wollte da nicht mitziehen! Neue Zeiten bringen selbstredend auch neue Probleme mit sich: die damals unerhört neuen Rechner des Typs MacPlus bescherten dem Personal des Indogermanischen Seminars und natürlich auch mir manch eine schlaflose Nacht, gab es doch immerhin abzuklären, ob ein Titel besser in kursiver, unterstrichener Konturschrift oder eher in ultrafetter, megagrosser Sans-Serif zu setzen sei. Im WS 1992 durfte ich, diesen und anderen Widrigkeiten zum Trotz, mein Studium mit der Fächerkombination Indogermanistik, Indologie und Latein zu einem ersten Abschluss bringen. In der Folge war ich u.a. damit beschäftigt, den Titel meiner Lizentiats-Arbeit ("Die Wurzelkomposita im vierten Buch des Rig-Veda") zu kürzen; meine Diss ist am 4.Dez.1998 auf Antrag von Prof. Dunkel von der Philosophischen Fakultät der Uni ZH angenommen worden.
Weitere furchtbar wichtige Dinger demnächst hier.